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Ära der letzten Geweihjäger - Folge 14: Der Baum geht nieder

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Dominic

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Theaterhauptrolle
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Hinweis: In Ära der letzten Geweihjäger werden Kampf- und Jagdszenen beschrieben. Der Autor bemüht sich um eine sanfte Beschreibung, doch wenn Sie zum Beispiel kein Interesse an Kampf- und Jagdszenen haben, sollten Sie diese Fortsetzungsgeschichte vielleicht nicht lesen.

Ära der letzten Geweihjäger
Folge 14: Der Baum geht nieder
Autor: Dominic Böhm
Erstveröffentlichung: 08.11.2015




Immer wieder schlägt Nock mit der Axt auf den Stamm des Baumes ein und sorgt dafür, dass die Standhaftigkeit des Riesen mit jedem Schlag stetig instabiler wird. Der Schweiß rinnt an Nocks Stirn hinunter. Die Muskeln an seinen kräftigen Armen sind so angespannt, dass sie beinahe den Eindruck machen, sie könnten jeden Moment explodieren. „Der Baum geht nieder!“ ruft Nock und die Anstrengung liegt deutlich in seiner Stimme. Mit seiner Axt hat Nock dafür gesorgt, dass der Baum zu Boden geht. Eine kurze Erschütterung der Erde lässt sogar die Vögel verstummen, welche auf den Bäumen in der Nähe verweilen. „Nicht schlecht. Ich hätte vermutlich zwei Schläge weniger gebraucht, um den Baum zu fällen, aber das war trotzdem nicht schlecht.“ Nock dreht sich um und sieht Jack, der sich an den Stamm eines Baumes gelehnt hat. „Ich kenne Sie doch.“ „Wir haben uns gestern in der Taverne getroffen, auch wenn wir nicht wirklich etwas miteinander zu tun hatten.“ „Ja, richtig. Was wollen Sie?“ „Es liegt bei euch anscheinend in der Familie, gleich zur Sache zu kommen, was? Also gut. Reden wir nicht um den heißen Brei. Ich weiß inzwischen einige Dinge über dich Nock. Mein Name ist Jack. Ich bin ein Geweihjäger. Im Moment bin ich auf der Suche nach einem jungen Mann, den ich zu ausbilden kann, sodass er den Platz an meiner Seite einnehmen kann. Ich benötige einen neuen Jagdpartner und in dir sehe ich großes Potenzial, weswegen du mein Interesse geweckt hast.“ Nock ist sprachlos. Mit solch einem Angebot hat er nicht gerechnet, schon gar nicht während der Arbeit. „Natürlich müsstest du dich einem Test unterziehen, ehe ich zusage, dich auszubilden, denn ich muss herausfinden, ob du ein guter Geweihjäger wärst. Was sagst du dazu? Hast du Interesse?“ „Nein.“ Eine Reaktion, auf welche Jack absolut nicht gefasst war. Wer lehnt es schon ab, eine Ausbildung zu einem Geweihjäger zu absolvieren? Schließlich handelt es sich hierbei um einen höchst angesehen Beruf, den nicht jeder ausüben kann. Es ist ein Privileg, als Geweihjäger arbeiten zu dürfen. „Du hast kein Interesse?“, fragt Jack sicherheitshalber noch einmal. „Interesse habe ich schon“, gibt Nock zu. „Aber ich kann hier nicht weg. Meine Familie braucht das Einkommen, dass ich durch meine Arbeit als Holzfäller erhalte. Außerdem bin ich kein guter Jäger. Ich war schon einige Male auf der Jagd, doch ich bin stets ohne Beute nach Hause zurückgekehrt. Mein kleiner Bruder hingegen, der ist ein echtes Naturtalent. Sie sollten ihn in Betracht ziehen. Er träumt schon sein ganzes Leben davon, ein Geweihjäger zu werden. Für ihn würde ein Traum in Erfüllung gehen. Er geht keinem Beruf nach und er langweilt sich in Redana. Für ihn wäre das Leben in den Wäldern der Hirsche genau richtig. Ich bin mir sicher, dass er einen guten Geweihjäger abgeben würde. Sie sagten, dass es in meiner Familie liegt, dass wir gleich zur Sache kommen. Dieser Aussage entnehme ich, dass Sie bereits mit meinem Bruder gesprochen haben. Dann kennen Sie seine Einstellung. Ich gebe Ihnen einen Tipp, Jack. Nehmen Sie sich die Zeit und lernen meinen Bruder besser kennen. Testen Sie seine Fähigkeiten und Sie werden feststellen, dass Sie in Redana keinen Besseren für eine Ausbildung zum Geweihjäger finden werden. Ich gebe Ihnen einen weiteren Tipp. Sie sollten jetzt von hier verschwinden. Mein Chef könnte hier gleich auftauchen und mit dem sollten Sie sich besser nicht anlegen. Kommen Sie heute Abend zu uns nach Hause. Sie sind zum Abendessen eingeladen.“ „Es ist wirklich schade, dass du keinen Willen zeigst, Geweihjäger zu werden. Du würdest einen ausgezeichneten Schüler abgeben. Aber nun gut. Ich werde deinen Bruder testen. Tue mir nur einen Gefallen. Erzähle deinem Bruder nicht, dass du mein Angebot abgelehnt hast.“ Nock nickt, auch wenn er nicht weiß, warum Jack von ihm verlangt, seine Absage geheimzuhalten. „Wir sehen uns dann heute Abend.“ Jack verschwindet zwischen den Bäumen. „Er wird sich noch über die Fähigkeiten von Leon wundern. Jeder unterschätzt meinen Bruder, aber ich weiß, was in ihm steckt. Hoffentlich nutzt er diese Chance und findet heraus, wozu er alles in der Lage ist.“

Fortsetzung folgt




Figuren in dieser Folge:

Jack
Nock

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